Super-Achievers

Super-Achievers

Super-Achievers , das ist die Bezeichnung für jemanden der in seinem Leben mehr erreicht als andere. Bin ich das? Das wage ich zu bezweifeln!

“Ich bin ehrgeizig, langweile mich schnell und bin super ungeduldig”

Eine riskante Mischung um sich in einer Kreativ-Branche selbstständig zu machen- oder doch die beste Voraussetzung dafür?

Super-Achievers, Karrieretipps für mehr Erfolg im Job, Sagan Bags

Ich hätte vor 5 Jahren noch laut darüber gelacht, wenn mir wer erzählt hätte, was für einen Alltag ich heute führen würde. Mit 25 habe ich mir einen 10 Jahres Plan zurecht gelegt.

Studium mit 27 erfolgreich beenden. Nach Kopenhagen ziehen, um dort die Architektur zu verfolgen die mich auch widerspiegelt. Projektleiterin noch vor meinem Dreissiger werden und mit 30ig eine kleine Weltreise machen. Verliebt, verlobt, verheiratet – das war bei mir damals noch gar nicht auf dem Radar.

Karriere

Hauptsache ich kann irgendwann einmal (und damals war das in sehr naher Zukunft- “Hallo Ungeduld”) mit dem Finger auf der Straße auf ein Projekt zeigen, dass ich entworfen und bauen gelassen habe. Wer jetzt an Einfamilienhäuser denkt, der irrt sich gewaltig. Bürotürme, Shoppingmalls und andere große Monster wollte ich bauen. Ich wollte ein Super-Achiever sein.

Tja, aber das Leben kommt nun mal immer anders als man es plant…

Die Kreativ-Branchen sind heutzutage hart und zwar verdammt hart! Die Jobs sind schlecht bezahlt, man arbeitet sich aus dem Privatleben raus und hat kaum Aufstiegschancen. Nach dem Studium hat mich das wie eine kalte Dusche aufgeweckt. Ich konnte mir als frisch gebackene Diplo. -Ing. nicht mal eine kleine Singlewohnung in der Innenstadt leisten. Aber eine Sache war mir schon immer klar und das habe ich meinen Eltern zu verdanken-  

“… tue Dinge nicht nur dafür, weil du sie tun musst. ” 

Sie haben mich immer dazu motiviert größer und weiter zu denken und meine Messlatte hochzulegen, egal wie schwindelerregend sie war.

Während meiner Schul- und Unizeit habe ich immer nebenbei gearbeitet, weil meine Eltern nicht das große Geld hatten mir alles finanzieren zu können (vor allem nicht meine Leidenschaft für Mode). Ich habe gekellnert, habe Flyer verteilt, habe als Verkäuferin im Textilgewerbe gearbeitet und habe meinen Sommer am Fließband in Großkonzernen verbracht. Ich wage zu glauben, dass mich all diese Jobs auf sehr unterschiedliche Art und Weise geprägt haben.

Meine bisherige Erfahrung in Sachen Selbstständigkeit möchte ich zum Teil deshalb mit euch teilen, weil wir alle die selben Ängste haben. Ich stehe definitiv noch am Anfang, aber es gibt 5 Dinge die ich relativ schnell gelernt habe und ich bin mir sicher sie sind nichts Neues für euch:

1.Versucht nicht jemand anders zu sein und bleibt euch treu

Glaubt mir, ich hatte so oft schlaflose Nächte, dass ich fast behaupten könnte ich wäre Wiens Partymaus Nummer1! Mindestens 100mal habe ich darüber nachgedacht mich wieder einfach wo anstellen zu lassen und keine Sorgen mehr zu haben, was morgen oder in 3 Monaten ist. Aber wenn ihr an etwas ganz fest glaubt dann zieht es durch!

2. Lernt NEIN zu sagen

Zurück zum Thema – in 3 Monaten. Immer zu allem Ja und Amen, weil wer weiß was dann nicht mehr kommt. Bullshit! Sagt euer Bauchgefühl nein, dann lasst es sein. Ein Projekt oder ein Kunde mehr, dass dir keinen Spaß bereitet und dir mehr Energie raubt als gibt macht keinen Sinn und verfälscht euren Stil, eure Arbeit und somit auch euch!

3. Geld sollte nicht die Motivation dahinter sein

Solang es nicht die Motivation ist, läuft es wie von selbst. Ich verspreche es euch! Das ist wie bei allem anderen auch, sobald man sich auf etwas versteift, will es einfach nicht so anlaufen wie man es gerne hätte. Ich denke es liegt dann daran, dass wir zu große Erwartungen daran haben.

4. Wachst durch eure Fehler

Seht Fehler nicht als Rückschlag. Klar ist es oft ärgerlich und unnötig, aber auch menschlich. Wir machen Fehler und müssen darin auch das Positive sehen. Sie als Lernprozess wahrnehmen. Akzeptiert eure Fehler, werft sie weg und macht es das nächste mal einfach besser!

5. Umgebt euch mit den richtigen Leuten

Ich denke dazu muss ich mich nicht viel äußern. Menschen die die gleiche Leidenschaft teilen, die euch stärken, von denen ihr was lernt und mit denen ihr wächst, tun uns gut. Leute die einem die gute Laune versauen und verunsichern machen weder Spaß noch dienen sie uns als Stütze.

So das wars auch schon mit meinem Geklug… 🙂 Happy Working ihr Lieben! Lasst euch nicht den Mut nehmen. Wenn ein Tief kommt, dann muss auch wieder ein Hoch kommen und darauf könnt ihr euch schon freuen!

OOTD

Kurz zu meinem Look- ich trage hier 3 besondere Designer aus Österreich. Eine Andy Wolf Brille- sie steht für Qualität statt Quantität und wird in der Steiermarkt produziert. Eine SAGAN Bag. Das Design ist von einer Bekannten, die mit Laura und mir im Verkauf gejobbt hat während unserem Studium. Mir geht wirklich das Herz auf, dass ich jetzt die Möglichkeit habe, sie hier nennen zu dürfen! Tanja Bradaric ist eine ehrgeizige und talentierte Designerin die ihren Traum nie aufgegeben hat! Und dann einen Wildlederrock den ich mit Liebesdienst zusammen designt habe.

Die Brille von Andy Wolf und die coole SAGAN Bag ist eine Special Edition für das Thermalbad Vöslau

xx D

SHOP THE LOOK

Jeans – Weekday (selbst  abgeschnitten)
Leather Skirt – Liebesdienst
Top – H&M Trend (old)
Bag – SAGAN Vienna
Shoes – Topshop via Zalando (old)
Coat – H&M Trend (Old)
Sunglasses – Andy Wolf

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 In freundlicher Zusammenarbeit mit dem Thermalbad Vöslau

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4 Comments

  • Leni April 18, 2017 11:26

    Sehr interessanter Beitrag! Deine Tipps sind wirklich hilfreich 😀 mach weiter so!
    Schönen Dienstag,
    Leni von https://lenivienna.com

    • Les Factory Femmes April 21, 2017 8:40

      Liebe Leni, das freut mich sehr zu hören. Vielen Dank. Dir ein schönes Wochenende xx D

  • Timo von The Cosmopolitas April 18, 2017 11:50

    Toller Beitrag, liebe Dea <3

    Ich habe mich in deinen Worten erkannt und kann mich noch erinnern, wie oft ich Menschen beneidet habe, die neben dem Studium nie was arbeiten mussten. Allerdings bin ich heute sooo dankbar, dass ich selbst durch die ganzen Studentenjobs so viele Menschen kennenlernen durfte, von denen ich sehr viel lernen konnte und einfach mir angewöhnt habe, dass im Leben nichts von nichts kommt und, dass man immer dafür kämpfen muss, was man eines Tages haben/erreichen will.

    Ich finde deine Tipps toll und kann nur bestätigen, dass es am allerwichtigsten ist, sich selbst treu zu bleiben!

    Und zum Outfit muss ich garn nicht viel sagen: ON POINT…wie immer! Die Tasche ist der Hammer!!!

    Liebste Grüße
    Timo von The Cosmopolitas

    • Les Factory Femmes April 21, 2017 8:44

      Liebe Timo, danke <3 es freut mich, dass dir das Outfit und meine Tipps gefallen. Ja es bereichert einen einfach, wenn man schon früh Selbstständigkeit erlernt.Bis bald xx D

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